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Die Ursprünge der Regatten von Livorno.

Entdecken Sie die Ursprünge der LIVORNESE Ruderregatten.

Von den Barchen des 16. Jahrhunderts zu den Rudelhelden

Fünf Jahrhunderte Geschichte und Herausforderungen

Die Ursprünge der Livorneser Rudermarathon führen uns zurück ins XVI. Jahrhundert, noch bevor Livorno im Jahr 1606 zur Stadt erhoben wurde. Schon damals wurden bei Veranstaltungen oder Feierlichkeiten im Hafenbereich „Ruderregatten“ zwischen den Stadtvierteln ausgetragen.

Kämpferisch veranlagt, brauchten die Livorneser nicht lange, um die Festlichkeiten in richtige Wettkämpfe zu verwandeln, und bald begannen die Stadtviertel-Teams „Risi’atori“ anzuheuern, Hafenarbeiter und starke Berufs-Ruderer, bekannt für ihre Kraft und ihren Mut.

Im Grunde genommen waren diese Herausforderungen damals wahrscheinlich von ihren Taten inspiriert. Der Name „Risi’atori“, von „Arrisicatori“, hatten sie sich verdient, weil sie täglich ihr Leben riskierten, indem sie sich auch unter den schwierigsten Wetterbedingungen in echte Wettkämpfe, an Bord von Ruderbooten, einließen, um als erste die in den Hafen von Livorno einfahrenden Schiffe zu erreichen und somit das Recht zu erhalten, deren Waren zu entladen. Doch nicht nur das, wenn noch keine Motoren existierten, eilten sie bei Sturm auf See, um den Schiffen zu Hilfe zu kommen, indem sie sie nur mit der Kraft ihrer Arme bis in den Hafen schleppten und waren die ersten, die mit ihren Booten ins Meer sprangen, um jemandem in Not zu helfen.

Zwischen dem ‚700 und ‚800 erreichten die Rudermarathon vielleicht ihren Höhepunkt. Bei wunderbaren „Wasserfesten“ ausgetragen, gelang es ihnen tatsächlich, sogar die höchste toskanische Aristokratie zu begeistern, so sehr, dass sogar Großherzog Leopold I. de’Medici es genoss, von einer kleinen Terrasse der alten Festung zuzuschauen.

Nicht zu vergessen ist, dass die Geschichte des Livorneser Rudersports Italien auch viele internationale Ruderer geschenkt hat: die Ruderer Luca Agamennoni und Dario Lari, um nur zwei aktuelle Namen zu nennen, aber vor allem die legendären „Scarronzoni“. Eine 8-Mannschaft, ausschließlich bestehend aus „Risi’atori“, die 1927 von der Unione Canottieri Livornesi angeheuert wurde, um ihre sportliche Zukunft zu retten. Der Name „Scarronzoni“ erhielten sie genau während ihres ersten Rennens, weil sie, gewohnt auf Ruderbooten zu rudern, technisch wenig elegant waren und, unter dem Druck eines kraftvollen, aber brutalen und schlecht koordinierten Ruderschlag, ihr Boot seitlich „abschleppte“. Dieses erste Rennen, das sie natürlich gewannen, war nur ein Vorgeschmack. Von 1928 bis 1941, nachdem sie die Technik verfeinert hatten, gewannen die „Scarronzoni“ insgesamt 12 italienische Titel, 2 europäische Titel, 2 olympische Silbermedaillen, in Los Angeles ’32 und in Berlin ’36, sowie eine Reihe von nationalen und europäischen Podestplätzen.

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Nützliche Informationen

  • Für wen:

    Allein, Gruppen, Kinder und Familien, Mit Freunden, Zu zweit

  • Wann:

    Frühling, Sommer

  • Wofür:

    Mich entspannen

  • Weitere Merkmale:

    Im Freien, Kostenlos, Ohne Reservierung

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